Hilfe für traumatisierte Kinder

Für immer mehr Kinder ist das Zuhause ein Ort, an dem sie unvorstellbares Leid erfahren. Einige haben das Glück, in einer Heimgruppe Unterschlupf zu finden. Hier lernen sie ihr Schicksal zu verarbeiten. Sternstunden will helfen, damit noch mehr traumatisierten Kindern geholfen werden kann.

Einrichtung der Geschwister-Gummi-Stiftung

© Geschwister-Gummi-Stiftung

Einrichtungen wie die der Geschwister Gummi Stiftung in Kulmbach gibt es viel zu wenige. Immer mehr Kinder brauchen aber Hilfe und Unterstützung, weil sie Schreckliches durchgemacht haben. Wie der kleine Jonathan. 

Jonathan ist 9 Jahre alt. Sein Vater versuchte vor 2 Jahren, seine Frau umzubringen und der kleine Sohn wollte sich dazwischen werfen. Versuche, ihm in seinem häuslichen Umfeld zu helfen, scheiterten. Jetzt lebt der Bub in einer Heim-Gruppe, wird jeden Tag von einem Sozialpädagogen in die Schule begleitet und anschließend wieder in die Jugendhilfeeinrichtung zurück gebracht. Allein schafft er es nicht.  

Im Zentrum gibt es auch eine Mädchengruppe, die besonders schlimm betroffen sind. In der Mikado-Gruppe sind Mädchen, die sexuell sehr negative Erfahrungen machen mussten. 

Sandra, 14, hat schreckliches durchgemacht. In der Geborgenheit der Gruppe finden die Mädchen erstmals Ruhe, sie lassen sich dankbar auf die Angebote ein. Sie beginnen, sich mit ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Finden sich selbst, ihre eigene Kindheit wieder. 

Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen diese Hilfe. Sternstunden hat die Geschwister Gummi-Stiftung bereits 1996 unterstützt und hilft auch jetzt zwei neue Kinderhäuser entstehen zu lassen.

Projekt-Steckbrief

Geschwister-Gummi-Stiftung

Aktionsjahr: 1996
Fördersumme: 76.693,78 €
Ort: Kulmbach

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